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Über den Mode-Schalter an der Lenksäule und das Porsche Commu-nication Management kann der Fahrer verschiedene Hybrid-Fahrmodi wählen. Der Panamera 4 E-Hybrid startet immer im rein elektrischen Modus „E-Power“. Danach kann der Fahrer zum Beispiel in „Hybrid Auto“ wechseln. Hier steuert und kombiniert der Gran Turismo auto-matisch die Antriebsquellen. Dieser Modus ermöglicht den effizien-testen Betrieb. Performance steht dagegen in den Modi „Sport“ und „Sport Plus“ im Vordergrund. Stets aktiv ist dabei der V6-Biturbo. Im Modus „Sport“ wird die Batterieladung immer auf einem Mindestni-veau gehalten, um ausreichende Beschleunigungs reserven bereitzu-stellen. Im Modus „Sport Plus“ steht die maximale Kraftentfaltung im Vordergrund, etwa für die Höchstgeschwindigkeit von 278 km/h. Außerdem wird in diesem Modus die Batterie schnellstmöglich mit Unterstützung des V6-Biturbo nachgeladen. „E-Hold“ sieht das bewusste Halten des aktuellen Ladezustands vor, wenn man etwa am Ziel in einer Umweltzone elektrisch und damit ohne Emissionen unterwegs sein will. Im Modus „E-Charge“ schließlich wird die Batterie durch den V6-Motor geladen; der Benziner generiert dazu eine höhere Leistung als zum eigentlichen Fahren benötigt wird. Die Energie fließt dann in die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen- Batterie unter dem Kofferraumboden des Gran Turismo. Fortschritte auch in der Batterietechnik: Obwohl der Energiegehalt des Strom-speichers von 9,4 kWh auf 14,1 kWh erhöht wurde, bleibt ihr Gewicht konstant. Zum Laden reicht eine haushaltsübliche Steckdose. Keine sechs Stunden und der Stromtank ist wieder randvoll gefüllt. Auf Wunsch geht’s auch schneller: Der optionale 7,2 kW-Lader kann die Energie schon in gut dreieinhalb Stunden in die Batterie schaffen. Wer will, kann währenddessen an Bord bleiben und vollen Komfort genießen: Der Panamera 4 E-Hybrid ist serienmäßig mit einer Stand-klimatisierung ausgestattet, um den Innenraum während des Ladens zu kühlen oder zu heizen. PORSCHE CHRONIK 13


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